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    Bremer Bäder: Ein echtes Arbeitgeberangebot!

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    Bremer Bäder: Ein echtes Arbeitgeberangebot!

    Tarifrunde Bremer Bäder 2017

     
    Am 24. Juli 2017 ist auch die zweite Verhandlungsrunde mit der Arbeitgeberseite  ohne zufriedenstellendes Ergebnis zu Ende gegangen. Zwar ist uns ein Papier vorgelegt worden, von einem ernsthaften Angebot kann aber nicht gesprochen werden. Vielmehr liegen unsere Forderungen und die Vorstellungen der Arbeitgeberseite noch deutlich auseinander:

    • 1. Wir fordern die Erhöhung der Löhne und Gehälter rückwirkend zum 1.5. 2017 um 6%
      In Aussicht gestellt ist die
      a. Erhöhung zum 1.5.17 um 2%
      b. Erhöhung zum 1.5.18 um 1%
      c. Laufzeit bis zum 31.12.18
      d. Konsolidierungsphase 2019 – Zugeständnisse während der Bauphasen?

    • 2. Wir fordern, dass sich die künftigen Erhöhungen der Löhne und Gehälter im gleichen Umfang und zum gleichen Zeitpunkt wie im Bereich TVÖD-VKA erfolgen sollen.
      Hierzu wurde kein Angebot gemacht

    • 3. Wir fordern die Anwendung der Bestimmungen des TVÖD-VKA, sowie die ihn ersetzenden und ergänzenden Bestimmungen in einer stufenweise Anpassung, beginnend zum 1.1.2018 auf alle Beschäftigten der Bremer Bäder. Hier kann man sich eine Schrittweise Anpassung an die TVÖD-Entgeltstruktur mit eigener Eingruppierungsstruktur ab 2020 vorstellen - Eine Konkretisierung gibt es nicht!

    • 4. Wir fordern die Vereinbarung einer Besitzstandregelung, soweit erforderlich. Hierzu wurde kein Angebot gemacht. Stattdessen gibt es das Angebot

    • 5. Des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bis zum Ende der Bauphase des Westbades. Die Arbeitgeberseite fordert redaktionelle Anpassungen des ungekündigten Rahmentarifvertrages mit einer Reihe von Verschlechterungen

    • 6. Schließlich gibt es lediglich eine Unmittelbare Verhandlungszusage zur der Konsolidierungsphase und Anpassung der Entgeltstruktur erst nach Abschluss der jetzigen Entgelttarifverhandlung

    Besonders bemerkenswert:

    Obgleich hierzu in der letzten Verhandlungsrunde  zugesagt war, ein Konzept zur Überbrückung vorzulegen, sah Frau Baden sich trotz eines Zeitkorridors von zwei Monate nicht im Stande, ein Solches vorzulegen.

    Mit großem Unverständnis haben wir hierauf abermals hingewiesen, dass bei Annahme einer solchen Durststrecke, die nachvollziehbar dargelegt sein müsse, ein Beitrag der Beschäftigten nur Ultima-ratio sein könne. Um dies beurteilen zu können müssten zunächst sämtliche Handlungsoptionen dargelegt und geprüft werden können.

    Die Durchsetzung unseren berechtigten Forderungen wird nur möglich sein, wenn wir ihnen Nachdruck verleihen. Eure Haltung dazu müsst ihr nun zeigen.

    Nur gemeinsam ist man stark!
    Nur gemeinsam können Tarifergebnisse erzielt werden!

    Chancen für Veränderungen nutzen. Bremer Bäder brauchen eine zukunftsweisende Lohnstruktur (TVÖD).

    Gegen Fachkräftemangel in unseren Bädern!

    Nur mit mehr Mitgliedern und eurer Bereitschaft sich für die eigenen Interessen einzusetzen, lässt sich eine Tarifreform durchsetzen.

    Bäder in ver.di
    Die Bäderbeschäftigten in ver.di organisieren sich im Bundesfacharbeitskreis Bäder.
    Wir setzen uns ein:

    • Für den Erhalt der attraktiven Ausbildung zum/r Fachangestellten für Bäder
    • Für gute Arbeitsbedingungen und
    • Für einen wirkungsvollen Arbeits- und Gesundheitsschutz
    • Für die Anerkennung von Meistern/innen für Bäderbetriebe
    • Für Gute Einkommen gegenüber den Arbeitgebern

     Mehr über uns: www.baeder.verdi.de