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    2. Verhandlungsrunde am 22.12.2016 gescheitert

    Besondere Dienstleistungen

    2. Verhandlungsrunde am 22.12.2016 gescheitert

    Tarifrunde 2017 Wach- und Sicherheitsgewerbe

     
    Verhandlungen ausgesetzt - Arbeitgeber halten an Billiglohnpolitik fest

    Von einer aufsehenerregenden Aktion begleitet, begann die zweite Runde der Verhandlungen um einen neuen Lohntarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen im Lande Bremen.

    Die Vertreter des Arbeitgeberverbandes BDSW wollten kein Angebot unterbreiten, das in die deutsche Tariflandschaft passt. Während in Hamburg die Verhandlungen bereits mit einen Abschluss von 10 Euro die Stunde für Objektschützer abgeschlossen sind, halten die Arbeitgeber dies für Bremen für unerreichbar.

    Will sich der Arbeitgeberverband in Bremen innerhalb des Arbeitgeberverbandes mit dem niedrigsten Abschluss profilieren? Eins ist sicher: Billig gibt’s bei Aldi, aber nicht mit der ver.di-Tarifkommission Bremen.

    Personalmangel, Fremdvergabe, 12-Stunden-Schichten – Arbeitgeber erkennen keinen Zusammenhang zwischen Billiglohnpolitik und Personalengpässen

    Die Jobbörsen im Lande Bremen laufen mit Stellen für Sicherheitsleute über. Arbeitgeber zahlen Prämien von bis zu 1.000 Euro für neue Mitarbeiter. Aufträge werden massenweise fremdvergeben. Aber mehr Geld für gute Arbeit gibt es trotzdem nicht.

    Es ist Zeit zum umdenken. Die Arbeitgeber müssen den Sumpf des Niedriglohnsektors verlassen. Arbeit für knapp über dem Mindestlohn gibt es auch für Jobs mit warmen Füßen und 8-Stunden-Tag.

    Arbeitgeber wollen sich erneut beraten – ver.di-Tarifkommission hat sich schon beraten

    Die ver.di-Tarifkommission akzeptiert kein Arbeitgeberangebot unter 10 Euro Stundenlohn. Um dies durchsetzen zu können, brauchen wir auch dich.

    Beteiligt euch bei Aktionen, informiert die Kolleginnen und Kollegen, werdet Mitglied bei ver.di oder werbt für die Mitgliedschaft.
    Gemeinsam für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.