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    Mit Kampfente zum Rathaus

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    Mit Kampfente zum Rathaus

    Tarifrunde Bremer Bäder 2017
    Mit Kampfente zum Rathaus ver.di Mit Kampfente zum Rathaus

     
    Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Bremer Bäder auf, sich am Montag, den 28. August um 9.00 Uhr vor dem Eingang des Bremer Rathauses zu treffen. Dort wollen sie dem Bremer Senat als hundertprozentigen Eigentümer der Bremer Bäder eine ver.di Kampfente hinterlassen.

    Den Bremer Bädern haben ein Personalproblem: Gerade junge und gute qualifizierte Beschäftigte wandern ins norddeutsche Umland ab. Deshalb erwarten die Beschäftigten vom Gesellschafter, dass er seinen Mitarbeitern endlich wieder eine Perspektive gibt.

    Nach den ersten beiden Verhandlungsrunden zeichnet sich leider kein Angebot ab, dass das weitere Öffnen der Entgeltschere zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) verhindert. Auch eine verbindliche Perspektive, bis wann der TVÖD bei den Bremer Bädern eingeführt wird, ist nicht in Sicht.

    Die Entgeltdifferenz beträgt bei Fachangestellten für Bäderbetriebe bis zu 500 €. Bei den Verwaltungs- und anderen Servicemitarbeitern sieht es auch nicht besser aus. Schulschwimmbegleiter*innen, die die Verantwortung für die Sicherheit ganzer Schulklassen bei den Fahrtwegen und während des Umkleidens haben, werden mit 9,50 € „entlohnt“, was selbst bei Vollzeitbeschäftigung nicht armutssichernd ist

    „Die Kolleginnen und Kollegen können nicht nachvollziehen, wie die politisch Verantwortlichen sich im Bundestagswahlkampf für „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ bei der Leiharbeit aussprechen, sie aber bis zu 500 € weniger verdienen sollen wie ihre Kollegen im niedersächsischen Umland und in Bremerhaven“, macht dazu der Gewerkschaftssekretär Ingo Tebje deutlich.