Nachrichten

    Warnstreik bei den Bremer Bädern - ver.di erhöht den Druck für …

    Gemeinden

    Warnstreik bei den Bremer Bädern - ver.di erhöht den Druck für die Tarifverhandlung!

    Bremer Bäder

    Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten des Schlossparkbades, des Sportbades Uni, die Schulschwimmbegleiter*innen und das technische Personal der Bremer Bäder GmbH zum zeitlich befristeten Warnstreik am Dienstag, den 12. Dezember 2017 ab 6.00 Uhr auf

    Die Beschäftigten wollen vor der nächsten Verhandlungsrunde deutlich machen, dass sie in der aktuellen Tarifrunde einen ersten Schritt zum Schließen der Entgeltschere zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD) erwarten. Deshalb fordert ver.di eine Entgelterhöhung von 6%. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite würde den Abstand zum TVÖD, der das bundesweit üblich Tarifniveau darstellt, sogar noch weiter öffnen.

    Die Entgeltschere beträgt bei Fachangestellten für Bäderbetriebe bis zu 500 € und bei den Verwaltungs- und anderen Servicemitarbeitern sieht es auch nicht besser aus. „Dass meine Kolleginnen als Schulschwimm-begleiter*innen, die die Verantwortung für die Sicherheit ganzer Schulklassen, bei den Fahrtwegen und während des Umkleidens haben, mit 9,50 € abgespeist werden, finde ich für einen städtischen Betrieb nicht hinnehmbar“, führt hierzu, das Tarifkommissionsmitglied Helga Engelmann aus.

    „Unsere Kollegen erwarten jetzt endlich mal Taten der Bremer Politik. Wenn „Gleiches Geld, für gleiche Arbeit“ nicht nur für Schaufensterreden gut sein soll, muss jetzt endliche ein ordentlicher Tarifabschluss her, der den Weg in den Flächentarifvertrag weist“, beschreibt Martina Heße, Betriebsratsvorsitzende der Bremer Bäder GmbH, die Gemütslage im Kollegium.