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    Profite pflegen keine Menschen

    Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen

    Profite pflegen keine Menschen

    Das Bremer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus ruft heute zu einer Demonstration am 21.09.2017, auf.

    „Die Dauerbelastung in der Pflege, Altenpflege und für alle Krankenhausbeschäftigte ist durch massiven Personalabbau in den letzten Jahren unerträglich geworden,“ so ver.di-Gewerkschaftssekretär Jörn Bracker.

    Seit Jahren kämpft die Gewerkschaft ver.di für bessere Arbeitsbedingungen für Pflegende und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Trotz zahlreicher Aktionen und Kampagnen bewegt sich die Politik nur sehr langsam. Zu langsam. Das Bremer Bündnis fordert ein Sofortprogramm für mehr Personal im Krankenhaus und in der Altenpflege. Wenn Arbeitgeber und die verantwortlichen Politiker immer wieder beteuern, sie würden ja gerne mehr Personal einstellen, es gäbe nur zu wenig Fachkräfte, dann ist das eben nur ein Teil der Wahrheit.

    Jörn Bracker, ver.di-Gewerkschaftssekretär: „Dass die Arbeitsbedingungen so sind, wie sie sind, hat doch erst dazu geführt, dass kaum noch jemand diese Berufe ergreifen möchte, viele in Teilzeit flüchten oder den Beruf wechseln. Wenn wir nicht sofort anfangen, die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen zu verbessern, steuern wir sehenden Auges auf eine Pflegekatastrophe zu.“

    Am 20.09.17 haben Beschäftigte aus Krankenhäusern und der Altenpflege auf der ersten Bremer Krankenhaus- und Pflegevollversammlung eine Resolution verabschiedet.

    Heute, am 21.09.17, ab 18 Uhr startet ein Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus Richtung Bremer Rathaus. Hier werden wir die Resolution an die Tür des Rathauses „nageln“.