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    Unterstützt der Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen? Beschäftigte des GHB Bremen fordern unbefristete Übernahme durch die BLG Logistics Group

    Der Gesamthafenbetriebsverein GHB hat beschlossen, gut ein Viertel seiner rund 2.000 Beschäftigten zu entlassen. Auf der heutigen ver.di-Pressekonferenz wurde die Situation der Beschäftigten als auch die politische Situation ausführlich erläutert.

    Am Freitag, den 10. März findet auf Einladung des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Martin Günthner ein Gespräch mit Arbeitgebervertretern und der Gewerkschaft ver.di statt. Die über 600 betroffenen Beschäftigten des GHB haben bereits viel Solidarität aus dem politischen Bereich erhalten. Sie fordern nun den zuständigen Senator auf dafür Sorge zu tragen, dass ihre Arbeitsplätze erhalten bleiben.

    Vom Personalabbau betroffen sind über 600 GHB-Beschäftigte, die in der Distribution und Kontraktlogistik arbeiten. Sie werden zum Beispiel von der BLG eingesetzt, um das Daimler-Montagewerk in Südafrika mit Bauteilen zu versorgen und für Tchibo das sog. Non-Food-Geschäft mit Haushaltswaren, Textilien und Freizeitartikeln abzuwickeln.

    Mirko Basa, GHB-Betriebsratsvorsitzender: „Bei den von Entlassungen betroffenen GHB-Beschäftigten handelt es sich zumeist um festangestellte Arbeitskräfte, die oft bereits seit 10 Jahren von den Kunden am gleichen Platz eingesetzt werden. Es ist ein Skandal: Trotz Vollbeschäftigung sollen die GHB-Beschäftigten auf die Straße gesetzt werden!“

    Vera Visser, ver.di-Gewerkschaftssekretärin: „Wir fordern, dass die Hafenbetriebe, allen voran die BLG, die GHB-Beschäftigten übernehmen – und zwar in reguläre, unbefristete, nach Tarif bezahlte Arbeitsverhältnisse, wobei ihre beim GHB erworbenen Rechte erhalten bleiben sollen.“