Hinweise

    Macht mit bei der Fotoaktion:
    Transparent könnt ihr bei uns ausleihen, ebenso Plakate und Flyer bestellen bei volker.selent@verdi.de

    Musterantrag zur Praktikumsvergütung
    Fragt nach, ob bei eurer Praktikumsstelle auch eine Vergütung gewährt wird.
    Hierfür haben wir einen Musterantrag entworfen. Siehe auch Aktuelles zur Kampagne vom 24.10.2018

    Finanzielle Unterstützung der Ausbildung
    Unter Aktuelles findet ihr erste Infos zu finanziellen Unterstützung der Ausbildung in Lüneburg, Landkreis Nienburg, Landkreis Diepholz, Bremerhaven, Stade, Achim und Hannover

    Es geht doch: bereits seit 2017 bietet die Stadt Lüneburg fertig ausgebildeten Sozialassistent*innen (bis dahin gibt es leider immer noch nichts) eine Teilzeitstelle an, bei der sie berufsbegleitend für den Unterricht an der Berufsbildenden Schulen, Fachbereich Sozialpädagogik, freigestellt werden. Die Auszubildenden werden als Zusatzkräfte beschäftigt und ersetzen somit keine Erzieherinnen. Nachteil: Die Ausbildung verlängert sich um ein Jahr. In der Summe kommt dann aber doch ein deutlich höheres Einkommen bei raus. Denn drei Jahre 50% in Teilzeit mit der Eingruppierung S 3 TVÖD sind in der Summe etwa 12.000 Euro mehr als die klassische Ausbildung ( 2 Jahre ohne Entgelt, dafür aber bereits im 3.Jahr Vollzeit als Erzieherin – S 8a TVÖD bezahlt). Vorausgesetzt, die Beschäftigung in den drei Jahren als Sozialassistent*in erfolgt auch mit 50 %.

    Landkreis Nienburg, Landkreis Diepholz
    Vergleichbares wie in lüneburg  soll ab dem Schuljahr 2019/ 2020 in den Landkreisen Diepholz und Nienburg erfolgen. Wir werden darüber berichten.

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    Aktuelles zur Kampagne

    Wir fordern: Praktikumsvergütung JETZT!

    4 JAHRE AUSBILDUNG OHNE GELD! Erzieher*innen sterben aus!

    Fachkräftemangel in Kindertagesstätten?
    Kein Wunder!

    Wir sind Schüler*innen in der pädagogischen Ausbildung und haben uns in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisiert, um uns gemeinsam für eine bezahlte berufsbegleitende Ausbildung einzusetzen.

    Doch bis dahin kann es ein langer Weg sein. Deswegen machen wir uns parallel für eine monatliche Praktikumsvergütung stark.

    Da viele von uns auch BAFÖG kriegen, müsste die Praktikumsvergütung deutlich größer sein.

    Wie hoch sollte eine Ausbildungsvergütung sein? Viele Einrichtungen, in denen wir unser Praktikum absolvieren, betreiben kommunale Arbeitgeber. Und deren Verband selber empfiehlt eine monatliche Praktikumsvergütung von 520 Euro bzw. 570 Euro. Das ist schon mal deutlich mehr als nichts. Unsere Forderung ist aber eher eine andere. Wir sind genauso oft im Betrieb wie zum Beispiel Auszubildende zum Verwaltungsfachangestellte. Sie erhalten durch Tarifverträge rund 1000 Euro pro Monat. Das ist auch gut so – aber wir sind es ebenfalls wert. Zu Beginn unserer Aktivitäten war lediglich bekannt, dass die Landeshauptstadt Hannover Praktika vergütet. Doch immer mehr Arbeitgeber denken um. Siehe finanzielle Unterstützung der Ausbildung.

    Und wenn wir bedenken, dass wir nach zwei Jahren einen ausgelernten Beruf als Sozialassistent*in haben, sollten wir in unserer praktischen Zeit im Betrieb auch entsprechend bezahlt werden.

    Auf alle Fälle finden wir:
    WIR SIND MEHR WERT ALS NICHTS.

    Praktikumsvergütung JETZT!
    Foto/Grafik: ver.di

    ver.di Kampagnen