Beamtinnen und Beamte

    Bewegung beim Weihnachtsgeld

    Beamtinnen und Beamte

    Bewegung beim Weihnachtsgeld

    ver.di begrüßt CDU-Beschluss für BeamtInnen

    Seit 2005 ist ver.di die treibende Kraft im Kampf zur Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes für Beamtinnen und Beamten. Die jedes Jahr wiederkehrende „Tannenbaumaktion“ der ver.di-Fachgruppe Feuerwehr, bei der dem Finanzminister ein nadelloser‚Tannenbaum übergeben wurde, sollte immer wieder an das Versprechen der CDU erinnern, das Weihnachtsgeld wieder einzuführen. 

    Der Antrag zur Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes auf dem Landesparteitag der SPD im Jahr 2018 war der Beginn des Durchbruchs. ver.di-Aktionen bei der Haushaltsklausur der SPD im März dieses Jahres in Cuxhaven sowie bei der CDU-Fraktionsklausur in Verden in dieser Woche haben dort mit zu Bewegung geführt. 

    Matthias Schrade vom ver.di-Landesbeamtenvorstand machte in seiner Rede in Verden gegenüber der CDU deutlich: „Seit fast 15 Jahren haben wir niedersächsischen Beamtinnen und Beamten ein erzwungenes ‚Sonderopfer‘ in Höhe von mehreren Milliarden geleistet. Dieses Sonderopfer für eine Beschäftigtengruppe ist nicht nur ungerecht, sondern macht es auch zunehmend schwierig, qualifizierten Nachwuchs für den Öffentlichen Dienst zu finden.“ 

    „Jetzt ist die niedersächsische Landesregierung gefordert, diese positiven Beschlüsse der beiden Regierungsfraktionen in ihrer Haushaltsklausur am 30.06. in Form zu gießen und den Wiedereinstieg in ein Weihnachtsgeld auch für die Beamten zu beschließen“, so der ver.di-Landesleiter Detlef Ahting.