Beamtinnen und Beamte

    Besoldung nicht auswürfeln!

    Beamtinnen und Beamte

    Besoldung nicht auswürfeln!

    kurz und bündig (04/2019) für Beamtinnen und Beamte in Niedersachsen und Bremen


    Liebe Kolleg*innen,
    die Verlautbarungen und die anschließend im Gespräch bestätigten Pläne des niedersächsi-schen Finanzministers Reinhold Hilbers zur ge-planten Übertragung des Tarifergebnisses auf den Besoldungsbereich lehnen wir ab.

    Wir erkennen an, dass es diesmal kein vorweg-genommenes und einseitig festgelegtes Besol-dungsdiktat gegeben hat, zunächst das Tarifergebnis abgewartet wurde und dieses jetzt als Maß-stab herangezogen wird.

    Allerdings findet in den Plänen des Finanzministers die soziale Komponente des Tarifergebnisses in Form eines Mindestbetrages keine Berücksichtigung. Dies betrifft gerade die Kolleg*innen in der Justiz und bei der Feuerwehr, für die eine Besoldungserhöhung mit Mindestbetrag, ebenso wie bei den tariflich Beschäftigten, dringend geboten ist. Zusammen mit der geplanten zeitlichen Verzögerung von jeweils zwei Monaten kann hier also weder von einer zeit- noch wirkungsglei-chen Übertragung die Rede sein!

    Wir fordern:

    • 1. Januar 2019 Erhöhung um 3,2% mindestens 100 €
    • 1. Januar 2020 Erhöhung um 3,2% mindestens 90 €
    • 1. Januar 2021 Erhöhung um 1,4% mindestens 50 €

    Mit kollegialen Grüßen
    Matthias Schrade
    Ehrenamtlicher Redakteur Beamteninformationen