Beamtinnen und Beamte

    Wir wollen unser Weihnachtsgeld zurück!

    Beamtinnen und Beamte

    Wir wollen unser Weihnachtsgeld zurück!

    Niedersächsische Beamte „besuchen“ die CDU-Fraktionsklausurtagung 

    Gleich zu Beginn der diesjährigen Klausur der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion wurden die Fraktionsmitglieder von über 50 ver.di-Beamtinnen und Beamte aus ganz Niedersachsen, darunter viele Feuerwehrleute, mit einer Demonstration besucht. 

    Der stellvertretende Landesvorsitzende der verdi-Beamten Matthias Schrade brachte die Erwartungen der Gewerkschafter auf den Punkt: „Als das Weihnachtsgeld gestrichen wurde, hat der damalige Ministerpräsident Wulff versprochen, die Kürzung zurückzunehmen, wenn es dem Land finanziell wieder bessergehe. Nach über neun Jahren sprudelnder Steuereinnahmen ist die Einlösung dieses Versprechens mehr als überfällig.“ 

    Für die CDU-Landtagsfraktion war Ulf Thiele, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Haushalt und Finanzen, zu den Demonstranten gekommen und hatte sich ihren Forderungen gestellt. In offensichtlicher Kenntnis der Aussage des damaligen Ministerpräsidenten sagte er zu, dass die von den ver.di-Beamten schriftlich formulierten Forderungen an sie weitergereicht werden und sich die Abgeordneten auf ihrer Tagung mit diesem Thema ernsthaft befassen. 

    Wir wollen unser Weihnachtsgeld zurück! ver.di Wir wollen unser Weihnachtsgeld zurück!  – Niedersächsische Beamte „besuchen“ die CDU-Fraktionsklausurtagung


    Es geht laut ver.di darum, „die ungerechtfertigte Streichung des Weihnachtsgelds und damit die Gehaltskürzungen um mehr als 8 Prozent für die Beamtinnen und Beamten in Niedersachsen endlich wieder rückgängig zu machen.“ Das sei auch in Form einer Stufenregelung denkbar, so der ver.di-Beamtensekretär Matthias Hoffmann.
    Matthias Schrade machte in seiner Rede an die Adresse der CDU deutlich: „Seit fast 15 Jahren haben wir niedersächsischen Beamtinnen und Beamten ein erzwungenes ‚Sonderopfer‘ in Höhe von mehreren Milliarden geleistet. Dieses Sonderopfer für eine Beschäftigtengruppe ist nicht nur ungerecht, sondern macht es auch zunehmend schwierig, qualifizierten Nachwuchs für den Öffentlichen Dienst zu finden.“

    Nach der SPD-Landtagsfraktion, die diese Zeichen der Zeit anscheinend erkannt hat und sich aktiv für eine Wiedereinführung des Weihnachtsgeldes für Beamtinnen und Beamten einsetzen will, sieht verdi nun auch den Koalitionspartner CDU im Interesse eines guten und funktionierenden öffentlichen Dienstes in der Pflicht. „Die Zeit ist überreif“, so Matthias Schrade.

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    Matthias Hoffmann, ver.di-Beamtensekretär Niedersachsen-Bremen
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