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    Es gibt viele Gründe, warum die Entgeltlücke im Land Bremen noch …

    Frauen und Gleichstellungspolitik

    Es gibt viele Gründe, warum die Entgeltlücke im Land Bremen noch immer bei über 22 Prozent liegt.

    Equal Pay Day 2015

    Pünktlich zum „Equal Pay Day“ am 20.3.2015 überreicht die „Initiative EntGELDgerechtigkeit“ um 16:30 Uhr Herrn Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft,  2500 Unterschriften von Bremerinnen und Bremern, die den Aufruf zur Entgeltgerechtigkeit unterstützen.

    Mit dem Ziel, einen Bürgerantrag in die Bremische Bürgerschaft einzubringen, sammelte die Initiative und ihre Unterstützerinnen in den letzten zwei Jahren Unterschriften. Ziel des Bürgerantrags ist das Verbot der Diskriminierung beim Arbeitsentgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen in das Bremische Tariftreue- und Vergabegesetz aufzunehmen und die Gleichstellung beim Arbeitsentgelt in den Bremer Betrieben gesetzlich zu verankern.

    Trotz zahlreicher Aktionen und Veranstaltungen zum Thema gelang es der  Initiative leider nicht, die benötigte Anzahl von 5000 Unterschriften für den Bürgerantrag zu erreichen. „Wir sind enttäuscht, dass es uns trotz zahlreicher Unterstützungsankündigungen nicht gelungen ist, die benötigten Unterschriften zusammen zu bekommen. Gleichzeitig sind wir aber sehr stolz, dass wir die Diskussion zum Thema Entgeltgerechtigkeit in Bremen anregen konnten“, sagt Miriam Craß, Mitgründerin der Initiative. Um ein Zeichen zu setzen und das Anliegen nochmals zu bekräftigen, überreichen die Frauen der Initiative die bereits gesammelten Unterschriften an Herrn Christian Weber.

    „Es gibt viele Gründe, warum die Entgeltlücke im Land Bremen noch immer bei über 22 Prozent liegt. Wir fordern den Senat auf,  sich nun endlich ausführlich mit dieser Thematik zu beschäftigen und Handlungsebenen herzustellen, die dieser Diskriminierung ein Ende setzen,“ so Saskia Coenraats, Mitstreiterin der Initiative und gewähltes Mitglied im Gesamtpersonalrat Bremen.

    Die „Initiative EntGELDgerechtigkeit“ bedankt sich bei allen, die die Aktionen der letzten Jahre mitgetragen haben und die Initiative durch ihre Unterschrift unterstützt haben,  um so die Lohndiskriminierung in Bremen zwischen den Geschlechtern zu beenden.