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    Nur sozialverträglich!

    Kohleausstieg

    Nur sozialverträglich!

    Gewerkschaften stellen Forderungen auf Kohleausstieg

    Die Bundesregierung bereitet zur Zeit die Beendigung der Kohleverstromung sowie des Braunkohleabbaus vor. Durch das „Kohleausstiegsgesetz“ soll bis zum Jahr 2038 dieses Ziel erreicht werden. Bereits in der Dis-kussion der gesetzlichen Vorgaben mischen wir uns ein, da es nicht nur um „Kohle“ geht, sondern um die Existenzgrundlage vieler tausender Beschäftigter in den Unternehmen.
    Sozialverträglichkeit muss durch Tarifverträge gesichert werden.

    Durch das sog. staatliche „Anpassungsgeld“ für ältere Beschäftigte (58 Jahre) denen durch Stilllegungsmaß-nahmen von Betrieben sonst die Arbeitslosigkeit droht soll der Personalabbau ermöglicht werden.
    Über diese finanzielle Grundabsicherung hinaus fordern die Gewerkschaften Tarifverträge in denen ein ver-antwortliches Maß an Sozialverträglichkeit abgebildet ist.

    IG BCE und ver.di fordern gemeinsam:

    • 1. Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis mindestens zum Jahr 2038.
    • 2. Nettoausgleich zum niedrigen „Anpassungsgeld“.
    • 3. Ausgleich von Rentenabschlägen
    • 4. Keine Kürzungen bei der betrieblichen Altersvorsorge
    • 5. Regelungen insbesondere für jüngere Beschäftigte mit dem Ziel einer Vermittlung auf adä-quate Arbeitsplätze.

    ver.di und IG BCE haben gemeinsam die Arbeitgeberverbände zu Tarifverhandlungen aufgefordert.

    Wir streiten für eine sichere Perspektive der Beschäftigten mit einer verantwortlichen materiellen Ausgestaltung.