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    Zulagen bei Feuerwehr und Justizvollzug zu niedrig

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    Zulagen bei Feuerwehr und Justizvollzug zu niedrig

    Mit Unverständnis hat die Vereinte Gewerkschaft ver.di zur Kenntnis genommen, dass der Bremer Senat in seiner letzten Sitzung die Neuregelung der Bremer Erschwerniszulagenverordnung für Beamt_innen beschlossen hat.
    Über viele Jahre wurde diese Verordnung, in der u. a. die Schichtzulage geregelt wird, nicht richtig angepasst. ver.di fordert eine deutliche Verbesserung der Zulagen für Bremer Beamt_innen.

    Trotz laufender Verhandlungsgespräche mit ver.di hat der Bremer Senat
    nun eine Zulagenverordnung beschlossen, die keine nennenswerten Verbesserungen für Justizvollzugsbeamt_innen und Feuerwehrbeamt_innen vorsehen. „Die Kolleg_innen im Justizvollzug, die zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Gesundheit mit einbringen, müssen anständig entschädigt werden“, so Andreas Strassemeier aus der ver.di-Betriebsgruppe Justizvollzug.

    Dass der Gewerkschaft ver.di in vielen Gesprächen mit der Senatorin für Finanzen ein Verhandlungsergebnis in Aussicht gestellt und dann etwas ganz Anderes im Senat beschlossen wurde, kommt bei den Kolleg_innen nicht gut an. „Wenn das Ding so durchgeht, geht das voll zu Lasten der Bremer Feuerwehrleute, die täglich ihre Stirn ins Feuer halten“, ist sich Lars Hartwig, stellvertretender Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe Feuerwehr, sicher.

    Während der Bremer Senat für andere Bereiche die Verbesserungs-
    notwendigkeit der Zulagen für Bremer Beamt_innen längst erkannt hat, würde sich diese vom Senat beschlossene Zulagenverordnung negativ auf die unteren Besoldungsgruppen in den ver.di-Bereichen Justizvollzug und der Feuerwehr auswirken. Deshalb fordert die Gewerkschaft ver.di die Anhebung der Schichtzulage auf mindestens 5,00 Euro die Stunde und ihre Dynamisierung, sowie die Fortführung der Verhandlungsgespräche.