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    ver.di fordert mehr Personal

    Justizvollzuganstalt Bremen

    ver.di fordert mehr Personal

    Das Justizressort hält auf Grund der gestiegenen Gefangenenzahlen mehr Personal im Justizvollzug für erforderlich. In einem Beitrag bei „buten un binnen“ am 12.07.2018 fordert der zuständige Staatsrat Jörg Schulz die Zahl der Mitarbeiter im allgemeinen Vollzugsdienst (AVD) um 30 auf 260 zu erhöhen.

    Die Gewerkschaft ver.di begrüßt, dass ihre Forderung nach bedarfsgerechter Personalausstattung Anerkennung findet. Allerdings führen die gestiegenen Gefangenenzahlen in allen Bereichen der JVA zu höheren Arbeitsbelastungen.

    ver.di fordert eine bedarfsgerechte Personalausstattung auch im Werk- und Sanitätsdienst, in den Fachdiensten und in der Verwaltung. So lässt sich z. B. das Angebot an Ausbildungs- und Beschäftigungsplätzen für Gefangene nur sicherstellen, wenn ausreichend Personal im Werkdienst eingesetzt ist.

    Sigrid Leidereiter, zuständige ver.di-Sekretärin: „Grundvoraussetzung für die Erhöhung der Attraktivität der Arbeitsplätze im Justizvollzug sind für ver.di und die Kolleginnen und Kollegen bei der JVA Bremen eine sachgerechte Besoldung, eine nachhaltige Erhöhung der Anwärtersonderzuschläge und eine verlässliche und familienfreundliche Dienstplangestaltung“.

    ver.di fordert weiter eine fachgerechte Qualifizierung der Beschäftigten im all-gemeinen Vollzugsdienst und im Werk- und Sozialdienst zusammen mit der Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

    Dies sind die wesentlichen Voraussetzungen um geeignetes Personal für die Arbeit mit Gefangenen zu finden. Nur so kann die Attraktivität der Arbeitsplätze im Justizvollzug erhöht werden.