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    Gewerkschaft ver.di fordert Sicherheit für Krippen-Arbeitsplätze

    Soziale Arbeit

    Gewerkschaft ver.di fordert Sicherheit für Krippen-Arbeitsplätze

    Die Betreiberin der Krippen Seepferdchen, Sprotten und Seeräuber Marika Büsing hat angekündigt, die Arbeitsverträge der Krippen-Beschäftigten sowie die Betreuungsverträge mit den Eltern zum 31.12.2017 zu kündigen.

    Noch immer gibt es keine Lösung für den Betrieb der Krippen, die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und die Betreuung der Kinder über das Jahresende hinaus. Zentralelternvertretung und Gewerkschaft ver.di kritisieren diesen Zustand.

    «Die Eltern sind verunsichert. Die Betreuung ihrer Kinder in der Krippe sind vor allem für die Berufstätigen dringend notwendig. Und die Kinder brauchen Kontinuität in der Betreuung. Die derzeitige Unklarheit über die Zukunft der Krippen muss dringend beendet werden. » so Peter Steinke von der Zentralelternvertretung Bremerhaven (ZEV).

    Jörn Kroppach von ver.di ergänzt: «Die Beschäftigten der Krippen haben Angst um ihre Arbeitsplätze. Sie wollen in Ruhe ihren Job machen und eine gute pädagogische Betreuung gewährleisten. Dies ist unter diesen Umständen kaum möglich. »

    ZEV und ver.di fordern die Krippen-Betreiberin Büsing und den Magistrat der Stadt Bremerhaven auf, umgehend eine tragfähige Lösung für die Kinder, Eltern und Beschäftigten zu finden.

    Der Vorstand des ZEV und die Gewerkschaft ver.di sind sich einig: «Aus unserer Sicht wäre es der beste Weg für die Kinder und Beschäftigten, wenn die Stadt die Krippen und die Mitarbeiterinnen spätestens zum 1. Januar 2018 übernimmt. Damit wären eine Betreuung der Kinder am gleichen Ort durch das bisherige Personal sowie sichere, tariflich bezahlte Arbeitsplätze gesichert. »