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    Kindertagespflege mit Herz und Biss

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    Kindertagespflege mit Herz und Biss

    Protestaktion am 19. Juni 2014 in Bremen

    Gut ein Jahr nach den ersten Protesten in der Kindertagespflege hat sich materiell für die Kolleginnen und Kollegen nicht wirklich viel verbessert. Es gibt sogar Teilbereiche, die sich nach den Umstellungen 2013 heute schlechter stellen als vorher.

    Deshalb haben sich viele Tagesmütter und Tagesväter in ver.di organisiert, um ihre oft prekäre Lebenssituation zu verbessern. Sie fordern für sich das Recht auf 30 Tage bezahlten Urlaub mit organisierten Vertretungsregelungen ein, sowie eine deutliche Anhebung ihrer Honorarsätze für eine leistungsgerechte Bezahlung. Gabriela Onesseit, langjährige Tagespflegeperson (TPP) und eine der Sprecherinnen der Kindertagespflege, fordert hier ein schnelles Handeln der Politik ein, da ansonsten sehr vielen der Tätigen in der Kindertagespflege die Altersarmut droht.

    Die Arbeitsbedingungen wollen die in ver.di organisierten Kolleginnen und Kollegen dabei am liebsten zukünftig mit der Behörde in einem Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Personen aushandeln.
    Darüber hinaus fordern sie Bremen auf, ihre Möglichkeiten zu nutzen, um auf eine Erhöhung der Betriebsausgabenpauschale zu drängen, die  seit 2008 nicht angehoben wurde.

    Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, rufen sie am 19. Juni 2014 von 9.00 bis 11.00 Uhr zu einer bunten, kinderfrohen Protestaktion auf. Neben dem Kinderprogramm wollen sie dabei in der Zeit von 9.00 bis 10.00 Uhr ihre Forderungen zusammen mit Schokoladenherzen an die Bürgerschaftsabgeordneten verteilen, damit die prekären Beschäftigungsbedingungen in der Kindertagespflege endlich grundsätzlich verbessert werden.


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    Bilderimpressionen von unserer Aktion.

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