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    Keinen Schritt weiter

    Grundrente

    Keinen Schritt weiter

    ver.di NEWS (11/2019)


    Liebe Kolleg*innen

    noch keinen Schritt weiter ist die Regierung in Sachen Grundrente. Seit Anfang des Jahres liegt der Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, SPD, auf dem Tisch. Er sieht eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung vor. ver.di begrüßt das. Doch insbesondere der wirtschaftsnahe Teil der Unionsparteien lehnt das ab und verweist auf den Koalitionsvertrag. Darin ist die Bedürftigkeitsprüfung als Voraussetzung für den Bezug festgelegt. Derzeit versuchen Vertreter*innen der Regierungsparteien sich auf einen Kompromiss zu verständigen. „2,75 Millionen Menschen, davon rund 80 Prozent Frauen, haben es verdient, dass ihre Lebensleistung endlich von der Politik anerkannt und respektiert wird“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke in einer Pressemitteilung. Er habe kein Verständnis für eine Verzögerungstaktik von Unionspolitikern in dieser Frage. Die Not vieler Beschäftigter im Niedriglohnsektor eigne sich nicht als Spielball der Politik.

    Die Auseinandersetzung um die Grundrente ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der ver.di news. Außerdem setzen wir auf zwei Seiten die Berichterstattung über die Beschlüsse des ver.di-Bundeskongresses fort.

    Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine erkenntnisreiche Lektüre dieser Ausgabe.

    Euer „ver.di news“-Team


    Weitere Themen dieser Ausgabe:

    • GEMEINSAM IM BUND
      Vor 70 Jahren wurde in München der Deutsche Gewerkschaftsbund gegründet. Am 21. Oktober wird dieses Jubiläums offiziell in Berlin gefeiert. Mehr Infos zur Geschichte des DGB unter dgb.de/70jahre

    • BESONDERS UNGLEICH
      Der jüngste Verteilungsbericht aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass die Einkommen von arm und reich immer weiter auseinander driften

    • VERLAG ZUR ORDNUNG GERUFEN
      Das Arbeitsgericht Münster hat dem Aschendorff-Verlag untersagt, mit einem Stellenabbau in der Redaktion zu drohen, falls der Betriebsrat weiter das Thema Arbeitszeit diskutiert

    • 3000 EURO ZUM EINSTIEG
      Bei Pflegen&Wohnen in Hamburg ist es ver.di gelungen, die zentrale Forderung nach deutlich höheren Einstiegsgehältern durchzusetzen

    • GEMEINSAM GEHT'S BESSER
      Weitere Beschlüsse vom ver.di-Bundeskongress und die neue Geschäftsverteilung im ver.di-Bundesvorstand

    • EIN LEBEN FÜR DIE SOZIALPOLITIK
      Die Historiker Jürgen Nürnberger und Dieter G. Maier veröffentlichen ein Buch über die Sozialpolitikerin Dorothea Hirschfeld

    Link: Zur aktuellen ver.di NEWS (11/2019)