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    Schulverwaltungskräfte fordern die Unterstützung der Kultusministerin bei gerechter Eingruppierung

    Jahrzehntelang wurden Landesaufgaben ohne zeitlichen oder finanziellen Ausgleich in die Schulsekretariate verlagert. Den Schulverwaltungskräften reicht es jetzt. Die ver.di Betriebsgruppe der Landeshauptstadt Hannover ergriff die Initiative und sammelte 1156 Unterschriften für eine Eingruppierung, die die tatsächlichen Anforderungen berücksichtigt.

    „Den täglichen Spagat zwischen kommunalen und Landesaufgaben, egal um welche Schulform es sich handelt, bewältigen wir mit viel Engagement damit die Schule läuft“, betont eine Schulverwaltungskraft an einer IGS, „dass muss auch entsprechend entlohnt werden.“

    Am Donnerstag, dem 27. April überreichte eine Delegation diese Unterschriften der Kultusministerin Frau Heiligenstadt und bat um Unterstützung für Ihr Anliegen. Zwar hat das Kultusministerium keinen Einfluss auf die Eingruppierung der Schulverwaltungskräfte, stellt aber zweckgebunden jährlich finanzielle Mittel für den Ausgleich gesteigerten Verwaltungsaufwandes zur Verfügung.

    Das ausführliche Gespräch fand in einer angenehmen Atmosphäre statt. Die Kultusministerin Heiligenstadt zeigte Verständnis für die Anliegen der Schulverwaltungskräfte, verwies jedoch auch auf die Zuständigkeit der Schulträger.

    „Das Land gewährt den kommunalen Schulträgern seit diesem Jahr einen Ausgleich für die Mehrbelastungen bei der Verwaltungstätigkeit in allgemein bildenden Schulen durch die Einführung der eigenverantwortlichen Schule in Höhe von 8 Millionen Euro jährlich. Fragen zur Stundenausstattung oder Eingruppierung der Schulverwaltungskräfte müssen daher mit den Schulträgern besprochen oder von den Tarifvertragsparteien untereinander geklärt werden, so Kultusministerin Heiligenstadt.“