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    ver.di erzielt Tarifergebnis

    Tarifrunde Postbank 2019

    ver.di erzielt Tarifergebnis

    Im Tarifkonflikt mit der Postbank hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ein Tarifergebnis erzielt, das deutliche Entgeltzuwächse vorsieht. „Nach vier komplizierten Verhandlungsrunden haben wir ein Ergebnis, das im Gesamtpaket zu spürbaren Verbesserungen der Arbeits- und Einkommensbedingungen führt“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. „Möglich war das nur, weil sich Tausende Kolleginnen und Kollegen an Streiks beteiligt hatten.“

    Im Einzelnen sieht das Tarifergebnis, das eine Laufzeit bis 31. Dezember 2021 hat, Gehaltssteigerungen von 3 Prozent ab November 2019 vor; ab Januar 2021 steigen die Gehälter um weitere 1,75 Prozent. Für Beschäftigte des Postbankfilialvertriebes und der Postbank Direkt erhöhen sich die Gehälter in der zweiten Stufe um mindestens 110 Euro. Jede/r Beschäftigte hat ein Wahlrecht, ob die Gehaltserhöhungen in Geld oder in Freizeit realisiert werden.  Zudem wurde der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen um zwei Jahre verlängert, er gilt nun bis zum 30. Juni 2023. „Das ist ein sehr gutes Signal an die Kolleginnen und Kollegen in unsicheren Zeiten“, sagte Duscheck. Die Auszubildenden des Postbank Filialvertriebes bekommen zukünftig 4 Tage mehr Urlaub. Insgesamt wurden die Ausbildungsvergütungen aller Postbankgesellschaften auf das Niveau der Bankenbranche erhöht.

    Das Tarifergebnis muss von den ver.di-Mitgliedern noch in einer Urabstimmung bestätigt werden. Die ver.di-Tarifkommission hat dem Ergebnis einstimmig zugestimmt und empfiehlt den Mitgliedern die Annahme.