Jetzt seid Ihr dran!

    Für einen starken öffentlichen Dienst!

    Tarifrunde ÖD 2020

    Für einen starken öffentlichen Dienst!

    Warnstreiks am 21.10.2020 auch in Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Stade, Syke und Verden
    Warnstreiks im öffentlichen Dienst am 07.10.2020 in Reutlingen Pascal Klein Warnstreiks am 21.10.2020 auch in Bremen, Bremerhaven, Cuxhaven, Stade, Syke und Verden


    Der ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen ruft am 21. Oktober 2020 zum Warnstreik auf. Ob Tarifbeschäftigte, Auszubildende oder Praktikant*innen: Alle, die unter dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund und Kommunen fallen oder bei denen dieser Tarifvertrag Anwendung findet, werden an diesem Tag zum Warnstreik aufgerufen.

    Kornelia Knieper, ver.di: „Wir haben es nicht gewollt, in dieser schwierigen Zeit und unter diesen Corona-Bedingungen Beschäftigte zum Streik aufzurufen. Die Arbeitgeberseite hat mit ihrem so genannten Angebot nicht anders gewollt. Auf dieses Angebot hätte verzichtet werden können. Diese Lohnsteigerungen lassen jeden Respekt vermissen.“

    Die Beschäftigten machen mit ihren Warnstreiks am 21. Oktober noch einmal deutlich, dass sie ein echtes Angebot erwarten.

    „Wir streiken mit Anstand und Abstand und zeigen, dass wir auch unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln unseren Unmut zeigen können. Diesen Anstand lässt die Arbeitgeberseite leider vermissen“, so ver.di-Sprecherin Kornelia Knieper.

    Die Gewerkschaft ver.di fordert vom Bund und den Kommunen (VKA):

    • Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mo-natlich
    • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen um 100 Euro monatlich
    • Laufzeit von 12 Monaten
    • Tarifierung der Ausbildungsbedingungen der Studierenden in den bislang nicht tariflich geregelten praxisintegrierten dualen Studiengängen

    Markus Westermann, ver.di-Bezirksgeschäftsführer: „Das von Arbeitgeberseite in  der vergangenen Woche vorgelegte Angebot ist eine echte Provokation. Sechs Nullmonate bis März 2021, die dann folgenden niedrigen prozentualen Steigerungen mit je 1 Prozent und gleichzeitig massive Verschlechterungen, die wir in einem Jahrzehnt nicht wieder aufholen können, sind für uns nicht verhandelbar.“

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